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School is out/ Letzter Schultag

November 11, 2017

 

I am writing this sitting in the early summer sun on a table on the sidewalk in San Telmo with a nice glass of wine. Not only is this the end of week 2 of my vacation but also I just came back from my last Spanish class.

For the last 2 weeks I spent every morning in Escuela Rayuela, the first week taking 4h of group lessons per day and in the second week a daily full of 3h of private lessons. I must say it was very strange to be back at school - and also interesting to see that some habits don’t die but just go dormant. So I caught myself (just like all those years ago in high school) being late pretty much every day (even after we pushed the start of class back to 9.30), doing my homework around midnight and having my thoughts wander (at least while taking group lessons).

But besides all my bad habits resurfacing, what did I learn? Actually for me it has been quite an emotional rollercoaster ride. I had days where I was super-pleased how much I understand by now - for example when I visited the Capitol (seat of parliament and senate) and understood a fair bit of the Spanish-speaking tour guide or when I went rowing in Tigre with Alejandro, who very patiently (almost) only talked Spanish to me. But then there were other days (or situations on the same days) where I stood next to a group of Argentinians completely unable to follow what the conversation was about or in a bar with someone trying to talk to me and me just understanding absolutely nothing. And don’t get me started about talking Spanish myself (on a good or bad day) - especially the verbs are killing me.

So what is the “down arrow” (I might be on vacation but I am still a consultant ;) ) - I think given I have been learning Spanish for only two weeks (plus having worked my way through the Duolingo Spanish tree since April), I am not doing badly. I am not delusional, I never expected to finish two weeks of language school and suddenly speak fluent Spanish. The idea was to lay a foundation of grammar and basic vocabulary and then build on it as I continue my travels through South America. I got some books (in Spanish) I want to read and I have the feeling the options to resort to English will get fewer and fewer as I get away from the big cities, so I won’t have a choice but try to piece together sentences in Spanish (despite my frustration of not being able to properly express myself).

So stay tuned for my final verdict in January :) 

Ich schreibe diesen Eintrag in der Frühsommersonne an einem Tisch auf dem Bürgersteig in San Telmo mit einem schönen Glas Wein. Dies ist nicht nur das Ende der zweiten Woche meines Urlaubs, sondern ich bin auch gerade von meiner letzten Spanischstunde zurückgekommen.

 

Die letzten zwei Wochen verbrachte ich jeden Morgen in der Escuela Rayuela - in der ersten Woche 4 Stunden Gruppenunterricht pro Tag und in der zweiten Woche jeden Morgen 3 Stunden Einzelunterricht. Ich muss sagen, es war sehr seltsam, wieder in der Schule zu sein - und es ist auch interessant zu sehen, wie hartnäckig sich manche Gewohnheiten halten. Und so war ich (wie schon damals im Gymnasium) fast jeden Tag zu spät zum Unterricht (auch nachdem wir den Unterrichtsbeginn um eine halbe Stunde nach hinten verlegt hatten), um Mitternacht meine Hausaufgaben gemacht und meine Gedanken schweifen lassen (zumindest während des Gruppenunterrichts).

 

Aber außer der Beständigkeit meiner schlechten Angewohnheiten, was habe ich gelernt? Alles in allem war Spanischlernen für mich eine emotionale Achterbahnfahrt. Ich hatte Tage, an denen ich selbst überrascht war, wie viel ich inzwischen verstehe - zum Beispiel als ich das Capitol (Sitz des Parlaments und des Senats) besuchte und doch recht viel der Ausführungen des spanischsprachigen Tourguide verstand oder als am Nachmittag zum Rudern in Tigre war und Alejandro sehr geduldig (fast) nur Spanisch mit mir gesprochen hat. Aber dann gab es auch viele andere Tage (oder Situationen an denselben Tagen) wo ich neben einer Gruppe von Argentiniern stand und nicht in der Lage war auch nur ansatzweise zu verfolgen, worum es in der Unterhaltung ging. Oder als ich in einer Bar stand und jemand versuchte mit mir zu sprechen, und ich absolut nichts verstand. Und lasst uns nicht über mein Versuche selbst Spanisch zu sprechen (an einem guten oder schlechten Tag) sprechen - besonders die Verben treiben mich in den Wahnsinn.

 

Also, was ist das "Key Take Away" (ich bin im Urlaub, aber immer noch ein Berater ;) ) - Ich denke, dafür dass ich nur zwei Wochen Spanisch gelernt habe (plus mich seit April durch den spanischen Duolingo-Baum gearbeitet habe) mache ich mich nicht schlecht. Ich bin nicht grössenwahnsinnig, ich habe nie erwartet, nach zwei Wochen Sprachschule plötzlich fließend Spanisch zu sprechen. Die Idee war, eine Grundlage für Grammatik und Grundwortschatz zu legen und darauf während ich meine Reisen durch Südamerika fortsetze aufzubauen. Ich habe ein paar Bücher (auf Spanisch), die ich lesen möchte, und ich glaube, dass die Möglichkeiten mich auf Englisch durchzuschlagen, immer weniger werden, je weiter ich von den großen Städten weg komme. Mir wird also über kurz oder lang nichts anderes übrig bleiben als Sätze auf Spanisch zusammen zu stopseln (trotz meiner Frustration mich nicht richtig ausdrücken zu können).

 

Ich geb euch dann im Januar eine abschliessende Einschätzung wie es mir ergangen ist :)

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